Kambodscha mit Festbrennweiten

Genutztes Equipment in diesem Artikel:

Fujifilm X-T3
Fujifilm XF 23 mm 1.4 R
Fujifilm XF 56 mm 1.2 R APD

Langsam kämpfen sich die ersten Sonnenstrahlen hinter den Türmen der Tempelanlage von Angkor Wat hervor. Nach und nach geben sie den Blick auf die beeindruckende Anlage frei. Während wir noch Minuten vorher komplett in der Dunkelheit standen bietet sich uns nun schnell ein beeindruckendes Bild. Die Kamera die ganze Zeit einsatzbereit, warte ich noch auf den richtigen Moment: Als die Sonne endlich hinter einem der Türme erscheint, entsteht das Bild, das ich im Kopf hatte. Das frühe Aufstehen und Warten in der Dunkelheit hat sich gelohnt.

Aber nicht nur der Sonnenaufgang in dem UNESCO-Weltkulturerbe ist eindrucksvoll. Die jahrhundertealten Tempel bieten einen gewaltigen Anblick und haben größtenteils eine unglaublich detailvolle Verzierung. In den zahlreichen Gängen bietet sich ein faszinierendes Bild aus Licht und Schatten und man entdeckt immer wieder neue Details.

Auch der Rest von Kambodscha zieht einen mit seinen vielfältigen Landschaften und Straßenszenen schnell in seinen Bann. Bunte Märkte, prunkvolle Tempelanlagen, Mönche in ihren orangenen Kutten, die durch die Straße spazieren und zahlreiche Mopeds auf den Straßen, die alles Mögliche und scheinbar Unmögliche transportieren.

So bieten sich in dem südostasiatischen Land zahlreiche interessante Fotomotive. Mit der Fuji XT-3 und zwei Festbrennweiten hatte ich eine relativ kompakte aber trotzdem leistungsstarke Kamera mit dabei.

Egal ob bei einer Fahrt zu den schwimmenden Dörfern am Mekong-Delta, dem Besuch der Tempelanlagen von Angkor Wat oder dem Besuch eines ehemaligen Gefängnisses der Roten Khmer, das über die traurige und grausame Geschichte des Landes berichtet – mit der spiegellosen Kamera und Weitwinkel- und Telefestbrennweite war ich immer gut gewappnet.

Gerade wenn man viel unterwegs ist und sein Equipment den ganzen Tag tragen muss, freut man sich über jedes Gramm, dass zuhause geblieben ist.
Auch bei Straßenszenen oder für Portraits bietet sich oft eine eher unauffällige Kamera an, die nicht sofort alle Blicke auf sich zieht, beziehungsweise die Menschen schnell einschüchtert.