Model im Museum bei Available Light

Ein inspirierender Ort, ein fotogenes Model und ein kreativer Kopf – diese Mischung sorgte für diese kleine Fotoserie.

Amateurfotograf Ralf Harting fotografiert gerne Menschen und versucht dabei immer wieder neue Locations für seine Fotosessions zu nutzen. Oft recherchiert er dazu nach geeigneten spannenden Orten zum Fotografieren. Die Idee im Kunstmuseum zu fotografieren bekam er aber eher zufällig. Bei einem Museumsbesuch entstand sofort der Wunsch dort einmal Bilder zu machen.

„Das ist einfach eine kreative Location mit vielen Spots mit tollen Möglichkeiten“, findet Harting. Nachdem er die Location im Kopf hatte, machte er sich auf die Suche nach einem geeigneten Model für seine Ideen. Selbstverständlich müsse man die Erlaubnis des Museums einholen, bevor man dort Bilder mache, ansonsten sei es aber die perfekte Location, nicht viel los und auch das Licht sei gut.

Dies sei eine der Hauptvoraussetzungen gewesen, denn eigenes Licht, wie einen Blitz oder Dauerlicht oder auch ein Stativ dürfe man in dem Fall nicht nutzen, sagte Harting. Auch eine große Tasche war nicht erlaubt. Bei den Aufnahmen halfen ihm lichtstarke Objektive und eine gute Kamera, die auch bei hohen ISO Zahlen noch rauschfreie Bilder liefert. In dem Fall eine Nikon D750 mit einem 24-70mm und 70-200mm 2.8f.

Gerade bei Available Light muss man flexibel sein und aus der gegebenen Situation das Beste rausholen, sagt er. Wichtig sei es deshalb nicht so starr durch eine Location durchzulaufen, sondern immer für Ideen offen zu sein. Auch die Models könnten immer eigene Ideen mit einbringen.

Fotografie war schon seit der Kindheit Hartings Hobby. Besonders gerne fotografiert er Menschen. „Die Menschen, die man fotografiert sind immer unterschiedlich und man muss sich immer neu auf sie einstellen“, sagt der Amateurfotograf. Dies reize ihn an der People Fotografie.

Das Kunstmuseum habe eine tolle kreative und besondere Atmosphäre geliefert. Er versuche immer etwas ungewöhnliche Orte zum Fotografieren zu finden. Generell sei es aber eine Herausforderung Locations zu finden, die nicht so „totgeschossen“ sind sagt Harting.